Die Verbindungen von Halogenen miteinander sind geprägt durch
den grossen Elektronenreichtum,
der jedem Atom im Prinzip nur erlaubt, (in Summe) eine ganze Bindung zu
bilden.
Der kovalente Bindungsanteil ist dominierend.
Es gibt Verbindungen der Art
,
,
und
mit den (formalen) Oxidationszahlen +1, +3, +5 und +7 für
.
Alle Kombinationen
existieren.
Es sind sehr reaktive Verbindungen,
deren Beständigkeit abnimmt, je weiter die Elemente in der Gruppe
voneinander entfernt sind.
Ausser
handelt es sich bei allen
Verbindungen
um Fluoride.
Die Geometrie ist T-förmig bzw.
trigonal bipyramidal mit
drei equatorialen (Y, 2 Elektronenpaare) und zwei axialen (2Y)
Liganden,
also
.
ist quadratisch pyramidal bzw.
unter Berücksichtigung des einen freien Elektronenpaars
oktaedrisch (pseudo-oktaedrisch) koordiniert.
tritt nur als
auf und hat eine pentagonal-bipyramidale
Struktur.
|