Sauerstoff ist in der Erdkruste das häufigste Element und tritt
in Form von Oxiden, Carbonaten, Silicaten, Sulfaten, u.v.a.m. auf.
In der Luft hat es 21% Volumenanteil;
dieser Anteil wird durch die chemischen
Reaktionen des Biosphäre hervorufen.
Ein grosser Teil ist im Wasser (ca.
) gebunden.
Gas ist farb- und geruchlos;
es löst sich in geringer Menge in Wasser (0.049 Vol.% ).
Die wichtigste Quelle für
ist das Verflüssigen von Luft
und die anschliessende fraktionierte Destillation (Lindeverfahren,
1905 - vergl. Abb. 64).
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Dazu muss die Temperatur tiefer als die kritische Temperatur sein.
(
=126K,
=154K) - s. Abb. 65.
| Kritischer Druck [at] | Kritische Temperatur [K] | |
| Wasser | 217,5 | 647,4 |
| Kohlendioxid | 72,9 | 304,2 |
| Sauerstoff | 50,8 | 154,4 |
| Luft | 37,2 | 132,5 |
| Stickstoff | 35 | 126,1 |
| Wasserstoff | 13 | 33,3 |
| Helium | 2,26 | 5,3 |
Die Siedepunkte von
und
liegen bei
-196
C und bei -183
C .
Andere Verfahren sind Zersetzung von Peroxiden und Wasserelektrolyse
Im
Molekül besteht eine Doppelbindung
Die Lewisnotation kann aber das paramagnetische Verhalten nicht
erklären.
Es müssen ungepaarte Elektronen vorhanden sein; man spricht von
Triplettsauerstoff
(Abb. 67).
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Singulettsauerstoff
, kann aus
durch Umsetzung mit
gewonnen werden.
Bei der Umwandlung
wird rotes Licht (
) abgestrahlt.
Ozon,
, ist eine zweite Modifikation von Sauerstoff,
die durch chemische Reaktionen (
+
Verbindungen),
durch Einwirkung von UV-Strahlung auf
(Stratosphäre)
oder durch stille elektrische Entladung in
Atmosphäre
hergestellt werden kann
enthält eine delokalisierte Doppelbindung und hat pro
O-O-Bindung die Bindungsordnung n=1.5 (Abb. 68).
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ist sehr giftig und dringt im Gegensatz zu anderen Reizgasen,
die wasserlöslich sind, tief in die Lunge ein.
Schwefel wird in grösseren Mengen elementar gefunden und abgebaut
(20% der Weltproduktion,
t).
Unter Tage wird mit Wasserdampf aufgeschmolzen und der geschmolzene
Schwefel nach oben gedrückt
(Fraschverfahren).
Der grössere Teil wird nach dem Clausprozess aus
haltigen
Gasen gewonnen,
und
Für das Bindungsproblem bei Hauptgruppenelementen mit sechs
Valenzelektronen gibt es unendlich viele nahezu gleichwertige energetische
Lösungen
mit n=2,3,...,
,
also von Ringen und unverzweigten Ketten.
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In der Normalform hat Schwefel
Ringe (Abb. 69).
Beim Erhitzen gibt es zunächst Änderungen der Achtringpackungen,
danach Ringöffnung und Vernetzungen (vergl. Tab. 20).
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Man kann aber auch gezielt andere Ringe herstellen bis n=20.
Selen und Tellur treten hauptsächlich in sulfidischen Erzen auf
und werden beim Rösten als
und
abgefangen.
Mittels
wird Selen aus Selenitlösungen gefällt.
Graues Se und Te sind Halbleiter, das radioaktive Polonium (Abb. 71) ist ein Metall.
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Mineralienbilder:
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