Für die Oxide ist die reichhaltigste Chemie bei Phosphor zu finden
| Element | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Phosphor | |||||
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-1641 | -2986 | |||
| Arsen | |||||
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-1314 | ||||
| Antimon | |||||
| Bismut |
Viele dieser Oxide können in monomerer und in polymerer Form
auftreten.
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Dihydrogenphosphate | (primäre Phosphate) |
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Hydrogenphosphate | (sekundäre Phosphate) |
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(Ortho)phosphate | (tertiäre Phosphate) |
Vernetzungen können durch H-Brücken und durch P-O-P-Brücken
entstehen.
Durch Kondensationsreaktionen können solche intermolekularen
Vernetzungen erhalten werden,
bei denen immer nur Eckenverknüpfungen der
Tetraeder
auftreten.
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vielfältigen Sauerstoffsäuren des Phosphors.
In wässriger Lösung dissoziiert die P-O-Bindung nicht und
die P-H-Bindung ist nicht titrierbar.
Phosphin- und Phosphonsäuren haben also eine geringere Basigkeit
als aus ihrer Protonenzahl abzulesen ist.
Diphosphorsäure,
, dagegen ist eine vierbasige Säure.
Phosphinsäure erhält man durch
Disproportionierung
von
, Arsenik, ist eine sehr giftige Verbindung (0.1g wirken
auf den Menschen letal),
die mit Wasser Arsenige Säure,
, bildet.
Der Energieunterschied zwischen der molekularen und der polymeren
Form von
ist sehr klein.
Reduktionmittel wie
fällen elementares Arsen aus wässriger
Lösung.
Mit Iod tritt Oxidation zur Arsensäure,
, auf.
In
-gepufferter Lösung kann Arsen quantitativ über
iodometrische Titration bestimmt werden.
Auch
tritt dimorph in mono- und in polymerer Form auf.
Im basischen Medium entstehen Antimonate(III) wie
und im sauren Antimon(III)-Salze wie
(Amphoterie).
Bei Einwirkung starker Oxidationsmittel erhält man
,
das ebenso wie
bei 800
C zum gemischtvalenten
Oxid übergeht
Bei den Schwefelverbindungen
findet man ähnliche Verhältnisse wie
bei den Oxiden.
Die Reichhaltigkeit der Verbindungen nimmt zum Bismut hin ab.
Binäre Sulfide der Art
(n=3 - 10)
sind beständige Verbindungen,
in denen
und
auftreten kann mit einer entsprechenden Zahl
endständiger Thionylgruppen.
Bei Arsen findet man vergleichbare Schwefelverbindungen;
allerdings fehlen die Formen mit E=S -Doppelbindungen
(n=7,8,9).
Die frisch gefällten Sulfide,
und
, sind
orangerote Substanzen,
die sich ebenso wie die entsprechenden
Arsenverbindungen mit Sulfidüberschuss zu
Thioarsenaten bzw. Thioantimonaten lösen.
Das braune
reagiert im Gegensatz zu den ersteren Sulfiden nicht
sauer und bildet keine Thiobismutate.