Es gibt bisher sechs isolierbare Oxide des Stickstoffs:
| Oxidationszahl | +1 | +2 | +3 | +4 | +5 |
| Stickstoffoxide | N |
NO | N |
NO |
N |
| N |
N |
Erst kürzlich wurde
charakterisiert.
Von diesen Oxiden ist nur
thermodynamisch stabil,
alle anderen metastabil.
Das farblose
und das braune
sind Radikale.
Beide sind giftig.
kann aus
nach dem Ostwald-Verfahren
dargestellt werden.
|
kann leicht zum Nitrosylkation,
, oxidiert werden,
das wie die isoelektronischen Spezies
und
leicht Übergangsmetallkomplexe bildet,
wie z.B. das Natrium-nitrosyl-prussiat,
(Natrium-pentacyano-nitroso-ferrat(III)),
oder
einfache Salze mit typischen Anionen wie
und
.
Unterhalb von 600
C erfolgt spontan die Oxidation zu Stickstoffdioxid
ist das gemischte Anhydrid von Salpetriger und
Salpetersäure
ist das Anhydrid von Salpetersäure.
Ein Gemisch von Stickstoffoxiden (``Stickoxide'') entsteht bei
der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen mit Luft bei
höheren Temperaturen
(Automotor).
Diese tragen zur Umweltbelastung und zur Ozonbildung in den
unteren Schichten der Atmosphäre sehr stark bei.
Salpetersäure ist ein grosstechnisch wichtiges Produkt,
das durch Einleiten von
und
in Wasser gewonnen
wird
In wässriger Lösung erreicht man unter Normalbedingungen einen
Massenanteil von maximal 69%.
Diese Lösung ist i.d.R. gelb bis braunrot gefärbt durch

Die Salze der Salpetersäure heissen Nitrate.
Sie sind i.d.R. leicht löslich in Wasser.
Wegen ihrer oxidierenden Eigenschaften kann
auch edle
Metalle auflösen
und Gold und Platin, die aber mittels Königswasser gelöst werden können:
Salpetrige Säure ist eine nur mittelstarke Säure, die sich leicht zersetzt
Die Salze der Salpetrigen Säure heissen Nitrite
und sind relativ beständig.
Das Nitrition ist isoelektronisch zu Ozon
