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Silicone

Silicone sind Kunststoffe, die aussergewöhnliche thermische und chemische Eigenschaften aufweisen. Sie enthalten als polymerverknüpfend Si-O- und Si-C-Bindungen, die beide sehr stabil sind. Bei der Darstellung geht man üblicherweise von Alkylchlorsilanen aus, die aus Alkylhalogeniden und einer SiCu-Verbindung hergestellt werden

$\displaystyle 6RCl + 3Si \longrightarrow RSiCl_3 + R_2SiCl_2 +R_3SiCl
$

Bei der nachfolgenden Hydrolyse entstehen Silanole $ R_3SiOH$, Silandiole $ R_2Si(OH)_2$ und Silantriole $ RSi(OH)_3$, die spontan kondensieren und dabei als End-, Ketten- und Verzweigungsglieder fungieren.

\includegraphics[width=.8\textwidth]{/usr/edu/lector/vorlesung_al2/pic/al2_41_silanolreaktion}

Durch Vorgabe geeigneter Verhältnisse wird der Polymerisationsgrad eingestellt. Dadurch entstehen Stoffe, die von dünnen Flüssigkeiten über Öle und Fette zu festen Polymeren reichen. Silicone haben eine grosse Zahl interessanter Eigenschaften wie Beständigkeit gegen hohe und tiefe Temperaturen, gegen Oxidation und Wettereinflüsse. Sie sind elektrisch isolierend und physiologisch indifferent.



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letzte Änderung: 2006-02-24