Ebenso wie Kohlenstoff bilden die schwereren Elemente mit Wasserstoff Verbindungen:
Man kennt Silane der allgemeinen Zusammensetzung
bis n=15,
Germane bis n=9
(Monogerman ist etwas beständiger als Monosilan),
Stannane bis n=2
und nur das Monoplumban
.
Diese Silane entzünden sich spontan an Luft,
man sagt, sie sind pyrophor.
Ausserdem gibt es cyclische und polymere Formen wie
und
,
|
doch haben diese stets nur Einfachbindungen E14-E14 und sind thermodynamisch nicht stabil. Ersetzt man den Wasserstoff durch organische Reste, sodass eine Si(Ge, Sn, Pb)-C-Bindung entsteht, so spricht man Element-Organylen.
Tetramethylsilan (TMS),
,
dient als Referenz für NMR-Untersuchungen
und Trimethylchlorsilan,
,
ist ein wichtiges Reagenz, um Trimethylsilyl-Schutzgruppen
in Moleküle einzuführen.
Auch von Ge, Sn und Pb gibt es solche und ähnliche Verbindungen.
Das giftige Tetraethylblei war über Jahrzehnte ein wichtiger
Antiklopfzusatz im Benzin.