Die am besten bekannten Oxide sind Kohlenmono- und
Kohlendioxid,
und
.
Das erstere kann überall durch unvollständige Verbrennung von
Kohlenstoff entstehen
(Deutschland 1989: ca
t, davon 70% verkehrsbedingt)
im Labor am besten durch
verbrennt mit blauer Flamme weiter
Im Leuchtgas ist es zusammen mit
und
enthalten.
Kohlenmonooxid ist geruchlos und sehr giftig.
Es bindet das Eisen des Hämoglobins etwa 150 mal stärker als
.
Es ist ein Reduktionsmittel, mit dem Metallverbindungen zu Metallen
reduziert werden können
(vgl. Hochofenprozess, Nachweis mit
).
ist ein guter Ligand, besonders für Metalle in niederen
Oxidationsstufen.
Die
Verbindungen heissen Carbonylkomplexe.
Besonders stabil ist Tetracarbonylnickel
Kohlendioxid ist ein farbloses, sauerschmeckendes Gas,
das sich am Boden sammeln kann.
Es ist in unserer Atmosphäre heute zu ca. 0.035% enthalten.
Dieser Anteil hat sich im Verlauf etwa der letzten 100 Jahre
(industrielle Entwicklung in Europa) verdoppelt.
Da
eine viel höhere Absorption von Wärmestrahlung (IR-Berreich)
zeigt, als die zweiatomigen
Gase
und
, führt eine erhöhte
Konzentration in der
Luft zu einer generellen Erwärmung.
ist bis -78
C fest und sublimiert direkt in die Gasphase.
Man kann es z.B. durch Brennen von Carbonaten herstellen (vgl.
).
Weitere bekannte Oxide von C sind:
, farbloses Gas;
, gelb, fest, nur unterhalb von -90
C beständig;
Mellithsäureanhydrid
, weiss, beständig
Mit Wasser reagiert
Das flüssige
ist isostrukturell und isoelektronisch zu
.
Es ist beständig, aber thermisch metastabil (
)
und äusserst leicht entzündlich.