Aluminiummetall löst sich nur in stark saurem bzw. stark alkalischem
Medium,
weil es an Luft immer von einer kompakten, schützenden Oxidschicht
überzogen ist.
Wegen des amphoteren Charakters löst sich diese aber unter Einwirkung
starker Säuren und Basen auf.
Legierungen von 3-12% Mg und Al sind sogar seewasserfest.
Wird Aluminum nur dreifach koordiniert, so wirkt es als starke Lewissäure und strebt CN=4 an. Die Tendenz Doppelbindungen auszubilden, ist aber bei Al schon praktisch gänzlich verschwunden.
Es kann tetraedrisch und oktaedrisch koordiniert sein (auch ohne dass d-Orbitale an der Bindung beteiligt sind)!
Die eindeutig bevorzugt Oxidationsstufe ist
.
In letzter Zeit sind aber auch Clusterverbindungen von Al dargestellt
worden, in denen niederwertige Al-Atome auftreten.
So ist z.B. erst kürzlich über eine molekulare Einheit berichtet worden,
die einen
Ikosaeder enthält.
Auch für Gallium sind entsprechende Cluster bekannt.
Ga tritt bevorzugt in Oxidationsstufe +3 auf,
es gibt aber deutlich mehr Verbindungen in der Oxidationsstufe +1 als
bei Aluminium.
Verbindungen sind stabiler als die von
.
Thallium bevorzugt eindeutig die Oxidationsstufe +1.