Auch die Erdalkalimetalle findet man in der Natur nicht in elementarem
Zustand.
Beryllium ist selten
(
M im Meer):
und tritt meist in Form von Beryll
auf, der farblos ist.
Durch ``Verunreinigung'' mit Chrom entsteht
Smaragd (grün)
und mit Eisen Aquamarin (blau)
; beides sind Edelsteine.
Magnesium und Calciu`<m gehören zu den zehn häufigsten
Elementen in der Erdkruste
(Generelle Häufigkeit:
).
Magnesium
(
M im Meer = 0.13
M im Blut)
kommt in Carbonaten, Silikaten und Sulfaten
häufig vor, oft vergesellschaftet mit anderen Metallen:
| Dolomit |
|
| Olivin |
|
| Carnallit |
|
| Kieserit |
|
Das Oxid Spinell
hat den Namen für einen sehr
häufig auftretenden Kristallstrukturtyp geliefert.
Mineralwässer, die
enthalten schmecken bitter
(
, Bittersalz).
Calcium
(
M im Meer,
M im Blut)
tritt besonders häufig in Form von gesteinsbildenden
Mineralien in Carbonaten, Silikaten,
Sulfaten, Phosphaten und Fluoriden auf:
| Kalkstein, Marmor, Kreide | |
| Anorthit (Feldspat) |
|
| Gips |
|
| Apatit |
|
| Flussspat |
Den natürlichen Häufigkeiten von Mg und Ca entgehen biologische
Systeme durch Komplexbildung und damit verbundene
Änderungen der Löslichkeit.
Das weitaus grösste Reservoir von Kohlenstoff auf der Erde
ist
in seinen verschiedenen Erscheinungsformen.
| Erdkruste | totes org. Mat. | Biomasse | ||||
| M |
|
|
|
|
|
Strontium und Barium findet man als Carbonate und als Sulfate:
Die gängisten Darstellungsverfahren für die Elemente sind
muss wasserfrei hergestellt werden, nach
Das
kann durch Brennen von Magnesit
dargestellt werden.
Die Gesamtreaktion lautet also
bzw.
wobei die zusätzliche Energie für das Brennen berücksichtigt werden muss.
Calcium und Barium können aluminothermisch dargestellt werden