Kleine, hochgeladene, elektronegative (Nichtmetall-)Kationen bilden mit Sauerstoff i.d.R. Säureanhydride oder saure Oxide
bzw.
die sich mit Wasser zu Säuren umsetzen.
(Formulieren Sie einige solcher Umsetzungen).
Grosse, niedriggeladene, elektropositive Kationen bilden mit Sauerstoff i.d.R. Basenanhydride oder basische Oxide
bzw.
die sich mit Wasser zu Basen umsetzen.
(Formulieren Sie einige solcher Umsetzungen).
| Anhydrid | Säure | Wertigkeit |
| 1 | ||
| 3 | ||
| 2 | ||
| 2 | ||
|
|
|
1 |
| Base | ||
| 1 | ||
| 2 | ||
| 3 |
Arrheniussäuren und -basen dissoziieren in
mehr oder
weniger stark:
Die Stärke von Säuren und Basen
(Säurestärke, Basenstärke)
wird durch die Dissoziationskonstanten bestimmt.
Die Neutralisationswärme
geht im wesentlichen auf die Bildung von undissoziiertem
zurück
(s. Gleichung 3 und 4) .
Die Arrheniusdefinition ist auf Wasser als Lösungsmittel
beschränkt.
konjugierte Säure
Zwischen Säuren und Basen entsteht eine Konkurrenz um das
Proton, das sogenannte Protolysengleichgewicht:
Die Brönsted-Definition ist nicht mehr auf Wasser als Lösungsmittel
beschränkt. Sie gilt für alle
protischen,
d.h.
-liefernden Lösungsmittel.
(Machen Sie sich klar welche Spezies Säuren und welche Basen sind).
Die Theorie von Lewis (1875 - 1946) hat den Säure-Base-Begriff nochmals erweitert und vom Proton bzw. vom Hydroxidion völlig unabhängig gemacht.