Die Zustandsform von Stoffen (Aggregatzustand, Reaktivität, usw.)
wird durch die Gibbsche Freie Energie
bestimmt, wenn sich Gleichgewichte einstellen können (keine
kinetische Hinderung).
Feste Stoffe lösen sich auf, wenn die in ihnen enthaltenen
Teilchen (Ionen, Moleküle) in Lösung einen energetisch
niedrigeren Zustand erreichen können.
Das kann z.B. durch Bindungskräfte zwischen den Stoffteilchen
und den Lösungsmittelteilchen oder durch (entropische)
Verteilungseffekte, i.d.R. durch beides, bewirkt werden.
Umgekehrt fällt ein Feststoff aus einer Lösung aus, wenn
der feste Zustand denjenigen der niedrigsten Gesamtenergie
liefert.
In der Realität treten zwischen den idealen Grenzfällen, fest und komplett gelöst, immer Zwischenzustände auf.