Präparative Arbeiten mit robusten Komplexen

Bei der Herstellung von $ \stackrel {III}{Co}-$Komplexen wird oft der Umweg über $ \stackrel {II}{Co}-$Verbindungen gewählt. Man profitiert dabei von der Labilität der letzteren, wodurch Ligandenaustauschreaktionen praktisch momentan verlaufen. Den gewünschten $ \stackrel {III}{Co}-$Komplex erhält man anschliessend durch Oxidation des $ \stackrel {II}{Co}-$Komplexes. Durch ähnliche Verfahren war es A. Werner in mehr als zwanzig Jahren Arbeit möglich gewesen, eine sehr grosse Zahl von Komplexen von $ \stackrel {III}{Co}, \stackrel {III}{Cr}$ und $ \stackrel {IV}{Pt}$ zu synthetisieren. Damit konnte er seine Theorie bestätigen. Besonders hervorzuheben ist die Trennung der optischen Antipoden (Enantiomeren) von $ [Co(en)_2NH_3Br]Cl_2$.





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letzte Änderung: 2006-02-23