Wesentlich für chemische Umsetzungen sind die folgenden Gesetze:
Jede Verbindung definierte Verbindung (Phase) enthält die zugehörigen Elemente in immer ein und demselben Verhältnis. Konstante Proportionen:
Die Molvolumina verschiedener Gase sind gleich, d.h. nur durch die
Teilchenzahl und nicht durch die Masse bestimmt.
Volumina miteinander reagierender Gase verhalten sich zueinander wie
einfache ganze Zahlen.
Alle Elemente mit Ausnahme von Wasserstoff und Helium weisen
mehrere Elektronenschalen auf.
Jede dieser Hauptschalen kann nur bestimmte Zahlen von Elektronen aufnehmen.
Solche Hauptschalen sind noch einmal in Unterschalen energetisch
aufgegliedert, die
wiederum nur ganz bestimmte Elektronenzahlen zulassen.
Die Unterschalen
heissen, unabhängig von der Hauptschale, in der sie sich befinden,
s-, p-, d- und f-Schalen bzw. -Orbitale.
Jedes Element hat eine definierte Zahl von
Kernladungen (Z) und
dieselbe Zahl von Elektronen. Damit sind seine isolierten Atome
neutral (ungeladen).
Obwohl die Elektronen die Kernladung neutralisieren, können
sie diese in der Regel nicht vollständig abschirmen
(Ausnahme: Edelgase).
Deshalb haben mit wenigen Ausnahmen nahezu alle Elemente das
Bestreben weitere Elektronen aufzunehmen - sogar die Alkalimetalle!
Elemente mit komplett gefüllten Hauptschalen wie die Edelgase sind
chemisch äusserst schwierig (Xe- bzw. Kr-Verbindungen) oder gar nicht
oxidativ, d.h. unter Elektronenentzug, anzugreifen.
Sie haben auch kein
Bestreben zusätzliche Elektronen aufzunehmen (Reduktion).
Im Normalfall reagieren Elemente untereinander, indem sie Elektronen austauschen, und bilden damit chemische Verbindungen.