Oxidierte und reduzierte Form einer Komponente bilden ein
Redoxpaar (z.B.
).
An jeder Redoxreaktion sind immer zwei Redoxpaare beteiligt.
| Redoxpaar 1 |
|
| Redoxpaar 2 |
|
Je stärker bei einem Redoxpaar die Tendenz der reduzierten Form ist, Elektronen abzugeben, um so schwächer ist die Tendenz der oxidierten Form, Elektronen aufzunehmen. Man kann die Redoxpaare nach dieser Tendenz in einer Redoxreihe oder Spannungsreihe anordnen. Je höher in der Redoxreihe ein Redoxpaar steht, um so stärker ist die reduzierende Wirkung der reduzierten Form. Weit oben stehende Spezies werden als Reduktionsmittel bezeichnet, weit unten stehende als Oxidationsmittel. Metalle, die ein positives Normalpotenzial haben heissen edel, die anderen unedel. Jede reduzierte Form einer Spezies kann auf eine unter ihr stehende oxidierte Form einer anderen Spezies Elektronen übertragen. Nur solche Redoxreaktionen laufen freiwillig ab.
Nicht möglich ist z.B. das Auflösen von Kupfer in wässrigen Lösungen (nichtoxidierender) Säuren
Beispiele für in wässriger Lösung ablaufende Redoxreaktionen: