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Zum Elektronenspin
Den Eigendrehimpuls des Elektrons bezeichnet man als Spin, der
den Betrag
hat und zwei Orientierungen besitzen
kann : m
= s, s-1.
Die Drehbewegung des geladenen Teilchens erzeugt ein magnetisches
Moment:
Die Grösse
= 9.27
10
[Am
] wird als
Bohrsches Magneton (B.M.) bezeichnet.
Im einfachsten Fall (wenn keine Spin-Bahn-Kopplung besteht) kann
aus magnetischen Messungen direkt auf die Zahl der ungepaarten
Elektronen in einer Verbindung geschlossen werden.
Sind in einem Atom oder Molekül mehrere Elektronen, so können sie
sich in einer chemischen Bindung paaren (stabil über viele hundert
Grad, Diamagnetismus)
oder durch eine sogenannte antiferromagnetische Kopplung
antiparallel ausrichten.
(Werden die Spins mit
steigender Temperatur schnell entkoppelt, so existiert der
antiferromagnetische Ordnungszustand bei
tiefen und Paramagnetismus bei hohen Temperaturen).
Bleiben ein oder mehrere Elektronen ungepaart, so spricht man von
Paramagnetismus
(Spins sind im Magnetfeld im zeitlichen Mittel alle gleich ausgerichtet).
In jedem Fall gilt, dass jeder Elektronenzustand einen eindeutigen
Satz von Quantenzahlhat. Das heisst, verschiedene Elektronenzustände
müssen sich in mindestens einer Quantenzahl(n,l,m ,s) unterscheiden.
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letzte Änderung:
2001-11-07