next up previous index
Nächste Seite: Grössere Moleküle Aufwärts: Molekülorbitaltheorie Vorherige Seite: Leichtere zweiatomige Moleküle   Index

Unterabschnitte


Methan

Die richtige Kombination der Basisfunktion verlangt, dass die Vorzeichen der vier 1s-Orbitale von H so gewählt werden, dass sie dem Symmetrieverhalten des zugehörigen Orbitals von C entsprechen.
\includegraphics[width=.9\textwidth]{/usr/edu/lector/vorlesung_ac1/pic/ac1_65_Methan}

Zum Isolobalkonzept

Das Isolobalkonzept geht auf R. Hoffmann zurück. Es korreliert Orbitale miteinander, die
  1. ein ähnliches Symmetrieverhalten haben,
  2. gleichlappig (isolobal) sind und
  3. ähnliche Ausdehnung (Diffusität) zeigen.
Es soll sich ausserdem um Grenzorbitale (frontier orbitals: HOMO, LUMO) handeln.
Isolobal zueinander sind z.B.:
$ \pi , \pi '$ und p, p'-Orbitale $ \pi ^*, \pi ^{*'} $ und d, d'-Orbitale

\includegraphics[width=.8\textwidth]{/usr/edu/lector/vorlesung_ac1/pic/ac1_65_Isolobal}
Das Reaktionsverhalten von Einheiten mit isolobalen Orbitalen ist ähnlich bzw. isolobale Einheiten können dieselben Reaktionstypen durchlaufen.


CCI The Creative Chemistry on the Internet
letzte Änderung: 2001-11-07