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Unterabschnitte

Orbital-Wechselwirkung

Überlappung

Überlappungsintegrale S sind ein quantitatives Mass für Im bindenden Fall wird die Kern-Kern-Abstossung ($ Z_{eff}$ !) überkompensiert, und es ist keine Knotenebene zwischen den Kernen.
Im antibindenden Fall wird die Kern-Kern-Abstossung ($ Z_{eff}$ !) nicht kompensiert, und es ist eine Kontenebene zwischen den Kernen.

Arten der Orbital-Wechselwirkung

Die Art der Orbital-Wechselwirkung ist von verschiedenen Faktoren abhängig:
  1. vom Abstand: S ist um so grösser je kürzer der Abstand ist;
    \begin{center}\vbox{\input{/usr/edu/lector/vorlesung_ac1/xfig/ac1_62_Orbital-ww-1.latex}
}\end{center}
  2. von der Energiedifferenz der beteiligten AO s (vgl. $ \Delta \chi$);
    \includegraphics[width=.5\textwidth]{/usr/edu/lector/vorlesung_ac1/pic/ac1_62_Orbital-ww-2}
  3. von der Art der beteiligten AO's (s-, p-, d-, f-Orbitale, Hauptquantenzahl);
  4. von der Symmetrie der beteiligten AO s bezüglich des Atom-Atom-Verbindungsvektors
  5. von der möglichen Kombination der beteiligten Orbitale (Hybridbildung, z.B. S(sp)$ >$ S(sp$ ^2$) $ >$S(sp$ ^3$) $ >$ S(p));
Merke: Orbitale sind nicht so sichtbar bzw. fixierbar, wie wir sie oft darstellen. Die Kombination von zwei $ \pi$-Orbitalen, z.B. in Acethylen ist nicht auftrennbar. Die Rotationssymmetrie des Moleküls erlaubt auch keine Diskriminierung von $ \pi$(x) und $ \pi$(y). Damit ist auch ein Satz von $ \pi$(x)- und $ \pi$(y)-Orbitalen rotationssymmetrisch. Ein Satz von drei p- oder von fünf d-Orbitalen ist ja auch kugelsymmetrisch. Auch die drei freien Elektronenpaare an jedem Fluoratom in $ F_2$ sind rotationssymmetrisch bezüglich des F-F-Vektors.

Abbildung 61: Symmetrie von Molekülorbitalen, die aus Atomorbitalen gebildet worden sind. Dargestellt sind $ \sigma$-Orbitale (a-d) und $ \pi$-Orbitale (e,f) sowie bindende (a, c, e) und antibindende (b, d, f) Orbitale. Die Orbitale sind als Elektronenwolken mit eingezeichneten Vorzeichen von $ \Phi$ dargestellt.
\includegraphics[width=1.0\textwidth]{/usr/edu/lector/vorlesung_ac1/pic/ac1_62_Symmetrie-MO}

Abbildung 62: Anordnung von Atomorbitalen, bei denen sich positive (a-f), negative (g-l) oder gar keine Überlappung (m-o) ergibt.
\includegraphics[width=.9\textwidth]{/usr/edu/lector/vorlesung_ac1/pic/ac1_62_Bindungsmodelle-AC}


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letzte Änderung: 2001-11-07