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Unterabschnitte
Edelgasverbindungen
Erste Edelgasverbindungen ohne ,,richtige'' chemische Bindungen waren
die Clathratverbindungen, z.B von p-Hydroxybenzol wie
mit E = Ar, Kr, Xe bzw. Gashydrate wie
, die bei erhöhtem Edelgasdruck auf wässrige
Lösungen bzw. Wasser kristallin ausfallen.
Die anästhetische Wirkung von Xe wird auf eine Veränderung der
Struktur des Wassers im Gehirn zurückgeführt.
Abbildung 54:
Struktur von Chlathrat I (links) und von Chlathrat II
|
Aus chemischen und physikalischen Untersuchungen war Anfang der
fünfziger Jahre klar, dass Xenonverbindungen mit Fluor bzw. mit
sehr starken Oxidationsmitteln wie
darstellbar sein sollten.
Die erste Ionisierungsenergie von Xe ist etwa gleich der von O.
Praktisch zeitgleiche Darstellung (ca. 1962) von
![$ Xe^+[PtF_6]^-$](ac1_img1118.gif) |
N. Bartlett |
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R. Hoppe |
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H. H. Claassen |
Ungefähre Stärke der chemischen Bindungen:
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-130 kJ/mol |
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-84 kJ/mol |
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-50 kJ/mol |
| Verbindung |
Geometrie |
Eigenschaften |
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-oktaedrisch |
stabil |
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-trigonal bipyr. |
metastabil |
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-tetraedrisch |
explosiv |
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oktaedrisch |
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![$ Cs[XeF_7]$](ac1_img1135.gif) |
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Zersetzung T 50 C |
![$ Cs_2[XeF_8]$](ac1_img1138.gif) |
quadrat. Antiprisma |
stabil T 400 C |
![$ K^+_n[XeO_3F^-]_n$](ac1_img1141.gif) |
|
|
Säurestärke = Fluorierungs- bzw. Oxidationskraft einiger
Xenonfluoride:
Je stärker die Oxidationskraft desto schneller laufen die Reaktionen ab.
In Form von ternären Metall-Fluoroxenaten kann
gespeichert
und bei höherer Temperatur wieder freigesetzt werden:
Die Bildung von Fluorokomplexen nach
kann mit der empirischen Beziehung für die Bildungskonstante Q
beschrieben werden:
mit q = Ladung und r = Radius.
In der Gasphase wurde das Methylxenonium-Ion nachgewiesen, das eine
C-Xe-Bindung mit einer Bindungsenergie von -180
30 [kJ mol
]
aufweist.
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letzte Änderung:
2001-11-07