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Kovalente Bindung

Die Stärke der kovalenten Bindung kann nach Pauling/Sanderson mit der Beziehung

$\displaystyle E_D^{AB} = \sqrt{E_D^{AA} \cdot E_D^{BB}} $

bestimmt werden. Ionische Beiträge $ \Delta E_D^{AB}$ werden dabei über $ \Delta \chi$ berücksichtigt.

\begin{figure}
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\begin{tabular}{lr}
\input{/usr/ed...
...t\uml arke der homoatomaren chemischen Bindung im
Periodensystem}
\end{figure}

Merke: Die Zahl der klassischen chemischen Bindungen (Zwei-Elektronen-Zwei-Zentren-Bindungen), die ein Element in einer Verbindung eingeht, wird als die Valenz des betreffenden Elementes in dieser Verbindung bezeichnet.
Da nicht nur die Atome sondern auch Moleküle diskrete Energieniveaus zeigen (Molekülspektroskopie), werden die elektronischen Zustände bzw. die Elektronenstrukturen von Molekülen ebenso wie bei Atomen mit Hilfe der Quantenmechanik beschrieben.
Eine direkte Lösung der Schrödingergleichung ist aber wie schon bei Atomen mit mehr als einem Elektron nicht möglich.
Man nähert deshalb die Lösung des Problem iterativ an, indem man von einem sinnvollen, naturgemäss aber nicht optimalen Modell ausgeht. Dabei werden Gütekriterien wie das Erreichen der niedrigsten Energie optimiert: Jedes (unvollständige) Modell muss energetisch ungünstiger sein als der reale Zustand.

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letzte Änderung: 2001-11-07