Übung 12 Fällungsreaktionen

Aufgabe 1

Die Sr2+-Ionenkonzentration einer Lösung sei 0.15 M. Ebenfalls soll die Lösung Ca2+-Ionen enthalten. Wie hoch muss die Ca2+-Ionenkonzentration mindestens sein, damit bei Zugabe von Na2CO3 zuerst CaCO3 ausfällt? KL(CaCO3) = 9×10-9, KL(SrCO3) = 1.6×10-9. (Annahme: Es wird weniger als 0.15mol Na2CO3 zugegeben)

Aufgabe 2

Einfluss eines identischen Ionentyps auf die Löslichkeit: Berechnen Sie die molare Löslichkeit von Ag2CrO4 in

  1. Wasser,
  2. einer 0.050 M Na2CrO4-Lösung,
  3. einer 0.050 M AgNO3-Lösung.

Vernachlässigen Sie die Hydrolyse der Chromationen. KL(Ag2CrO4) = 4×10-12.

Aufgabe 3

Wie gross ist die maximal mögliche Ni2+-Ionenkonzentration in einer wässrigen Lösung, die mit H2S gesättigt und mit HCl auf pH 3.0 eingestellt wird? T = 25ºC. Gesättigte H2S-Lösung sei 0.10 M, pKs1 = 7.04, pKs2 = 11.96. KL(NiS) = 3×10-21.

Aufgabe 4

Einfluss der Komplexbildung auf die Löslichkeit: Das Löslichkeitsprodukt von Zn(OH)2 beträgt 1.2×10-17, die Komplexbildungskonstante von [Zn(OH)4]2- hat den Wert 4.6×1017. Welche OH--Konzentration ist erforderlich, um 0.010 mol Zinkhydroxid in einem Liter Lösung zu lösen?